MathematikLehrplan Nordrhein-Westfalen · Gymnasium

Mathematik – Jahrgangsstufe 12/13

Qualifikationsphase (G9: Jahrgangsstufen 12 und 13). Der Kernlehrplan unterscheidet Grundkurs und Leistungskurs, verteilt die Inhalte aber nicht auf Halbjahre; die Lernbereiche stehen deshalb bei 12 und 13 gleich. Abgebildet sind die Schwerpunkte des Leistungskurses; „Nur LK“ kennzeichnet, was im Grundkurs fehlt. Die Buchstaben A, G und S stehen im Lehrplan; die Nummern sind von uns vergeben.

Lernbereich Q-AFunktionen und Analysis (A)

Exponentialfunktionen und die e-Funktion, Produkt- und Kettenregel, Extremwertprobleme und Steckbriefaufgaben sowie Integralrechnung bis zum Hauptsatz.

Q-A.1Funktionen

Ganzrationale Funktionen und Exponentialfunktionen; nur LK: allgemeine Sinus- und Kosinusfunktionen und die natürliche Logarithmusfunktion.

Q-A.2Eigenschaften von Funktionen

Verlauf, Definitions- und Wertebereich, Nullstellen, Symmetrie, Verhalten für große x und Umkehrfunktionen (GK an der Wurzelfunktion).

Q-A.3Fortführung der Differentialrechnung

Produkt- und Kettenregel, Extremwertprobleme mit Nebenbedingung, Steckbriefaufgaben und Funktionen mit Parametern (im LK als Funktionsscharen).

Q-A.4Integralrechnung

Produktsumme, orientierte Fläche, Bestands-, Integral- und Stammfunktion, bestimmtes Integral und Hauptsatz; nur LK: uneigentliche Integrale und Rotationsvolumen.

Lernbereich Q-GAnalytische Geometrie und Lineare Algebra (G)

Skalarprodukt, Ebenen in Parameter- und Koordinatenform, Schnittpunkte und Schnittwinkel, lineare Gleichungssysteme und im Leistungskurs Lagebeziehungen und Abstände.

Q-G.1Vektoroperation

Skalarprodukt: Orthogonalität, Betrag und Winkel zwischen Vektoren.

Q-G.2Ebenen

Parameterform, Koordinatenform und Normalenvektor (LK: Normalenform), Orientierung im Raum.

Q-G.3Schnittwinkel

Winkel zwischen Geraden, zwischen Gerade und Ebene und zwischen Ebenen.

Q-G.4Schnittpunkte

Schnittpunkte von Geraden und Ebenen.

Q-G.5Lagebeziehungen und Abstände

Nur LK: Lage und Abstände von Punkten, Geraden und Ebenen in allen Kombinationen, Spiegelungen an Ebenen.

Q-G.6Lineare Gleichungssysteme

Ein algorithmisches Lösungsverfahren für bis zu drei Unbekannte, Lösungsmengen deuten.

Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.

Lernbereich Q-SStochastik (S)

Mehrstufige Zufallsexperimente und bedingte Wahrscheinlichkeiten, Zufallsgrößen mit Erwartungswert und Streuung, Binomialverteilung und im Leistungskurs Prognose- und Konfidenzintervalle sowie die Normalverteilung.

Q-S.1Mehrstufige Zufallsexperimente

Urnenmodelle, Baumdiagramme, Vierfeldertafeln, Gegenereignis, bedingte Wahrscheinlichkeiten, Unabhängigkeit und Pfadregeln.

Q-S.2Kenngrößen

Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung.

Q-S.3Diskrete Zufallsgrößen

Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Kenngrößen.

Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.

Q-S.4Binomialverteilung

Kenngrößen und Histogramme, Einfluss von n und p; nur LK: Binomialkoeffizient und σ-Regeln.

Q-S.5Beurteilende Statistik

Nur LK: Prognoseintervall, Konfidenzintervall und nötiger Stichprobenumfang.

Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.

Q-S.6Normalverteilung

Nur LK: Dichtefunktion (Gauß’sche Glockenkurve), Parameter μ und σ und Verteilungsfunktion als Integralfunktion.

Die Kurzbeschreibungen fassen den Lehrplan in eigenen Worten zusammen. Verbindlich ist der Originaltext. Originaltext: Kernlehrplan, Gymnasium, Mathematik, Jahrgangsstufe 12/13