
Integral als Flächenbilanz (Rechtecksummen)
Fülle die Fläche unter einem Graphen mit Rechtecken. Je mehr Rechtecke, desto genauer wird der Wert des Integrals.
Qualifikationsphase Q1 „Analysis“ und Q2 „Analytische Geometrie, Lineare Algebra und Vertiefung der Analysis“. Verbindlich sind Q1.1–Q1.3 und Q2.1–Q2.3. Die Zuordnung zu Jahrgangsstufe 12 ist eine Annahme (G9). „Nur LK“ kennzeichnet das erhöhte Niveau.
Verbindliches Themenfeld. Das Integral als rekonstruierter Bestand und als orientierter Flächeninhalt, Rechtecksummen, Hauptsatz und erste Integrationsregeln.
Aus Änderungsrate und Anfangswert den Bestand rekonstruieren; Integral als Produktsumme.

Fülle die Fläche unter einem Graphen mit Rechtecken. Je mehr Rechtecke, desto genauer wird der Wert des Integrals.

Aus der Geschwindigkeit eines Autos wird der zurückgelegte Weg: Die Fläche unter der Kurve zeigt die Gesamtänderung.
Flächen mit Ober- und Untersummen annähern und per Grenzwert zum bestimmten Integral übergehen.

Fülle die Fläche unter einem Graphen mit Rechtecken. Je mehr Rechtecke, desto genauer wird der Wert des Integrals.
Zusammenhang von Ableiten und Integrieren anschaulich begründen; Funktion und Stammfunktion grafisch.

Die Fläche unter einem Graphen wächst mit. Ihre Änderungsrate ist genau die Funktion selbst: Das ist der Hauptsatz.

Die Höhe eines Graphen wird zur Steigung eines neuen: Wer Kontostände kennt, versteht die Stammfunktion schneller als gedacht.
Stammfunktionen von Potenzen, eˣ, sin x und cos x; Faktor- und Summenregel.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Stammfunktionen von linear verketteten Funktionen bestimmen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Weitere Stammfunktionen über die Umkehrung der Kettenregel.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Verbindliches Themenfeld. Flächeninhalte zwischen Graphen, Bestände und Mittelwerte in Sachkontexten; im LK zusätzlich Rotationskörper und uneigentliche Integrale.
Flächen zwischen Graphen und Achsenparallelen berechnen, auch rückwärts (Grenze oder Parameter gesucht).
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Rekonstruierter Bestand, mittlerer Bestand und mittlere Änderungsrate.

Aus der Geschwindigkeit eines Autos wird der zurückgelegte Weg: Die Fläche unter der Kurve zeigt die Gesamtänderung.
Integralausdrücke im Sachzusammenhang deuten und Aussagen begründen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Volumenformel begründen und Volumina von Rotationskörpern um die x-Achse berechnen.

Die Fläche unter einem Graphen dreht sich um die x-Achse und wird zu einem Körper. Sein Volumen wird mit Scheiben berechnet.
Unendlich ausgedehnte Flächen auf endlichen Inhalt untersuchen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Verbindliches Themenfeld. Sicherer Umgang mit den Inhalten der Einführungsphase, verknüpfte Exponentialfunktionen und Wachstumsmodelle; im LK Funktionen mit Parametern und logistisches Wachstum.
Funktionen, Ableitung und Ableitungsregeln vernetzt anwenden.

Untersuche einen Graphen Schritt für Schritt: Nullstellen, Hoch- und Tiefpunkte, Wendepunkte und wo er steigt oder fällt.
Summen, Produkte und Verkettungen aus e-Funktion und Polynomen untersuchen, auch im Sachkontext.

Warum ist die Zahl e so besonders? Bei der e-Funktion sind Graph und Ableitung genau gleich.
Exponentielles und begrenztes Wachstum mit Messdaten modellieren; Exponentialgleichungen lösen.

Der Logarithmus beantwortet die Frage: Hoch wie viel ergibt diese Zahl? Mit Graphen, Rechengesetzen und Exponentialgleichungen.
Einfluss von Parametern auf verknüpfte Exponentialfunktionen untersuchen.

Ein Parameter, unendlich viele Graphen. Wohin wandern die Hochpunkte, wenn k wächst? Auf einer eigenen Kurve, der Ortskurve.
Logistische Wachstumsmodelle anwenden (ohne Herleitung aus der Differenzialgleichung).
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Nicht verbindliches Themenfeld. Weitere Verfahren zum Finden von Stammfunktionen.
Stammfunktion mit passendem Ansatz und Koeffizientenvergleich bestimmen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Produktintegrale mit partieller Integration lösen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Integrale durch Substitution vereinfachen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Nicht verbindliches Themenfeld. Wachstumsmodelle mit Differenzialgleichungen beschreiben und Gleichungen erster Ordnung lösen.
Wachstumsannahmen in Differenzialgleichungen übersetzen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Richtungsfelder, Trennung der Variablen und weitere elementare Methoden.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Differenzialgleichungen zweiter Ordnung, etwa bei periodischen Vorgängen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Verbindliches Themenfeld. Weitere Funktionsklassen (einfache gebrochen-rationale und Wurzelfunktionen), Transformationen von Graphen und Umkehrfunktionen; im LK die ln-Funktion und Verkettungen.
Eigenschaften und Ableitungen von f(x) = 1/xⁿ und f(x) = √x.

Nullstelle oder Polstelle, Lücke oder Sprung ins Unendliche? Zieht man am Bruchterm, verrät der Graph den Unterschied.

Was passiert mit einem Graphen, wenn x sehr groß wird? Ein Punkt läuft nach außen, und eine Lupe zeigt, wie nah er der Asymptote kommt.
Graphen verschieben, strecken und spiegeln; g(x) = a·f(b·(x − c)) + d deuten.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Umkehrfunktion aufstellen und als Spiegelung an y = x deuten; Definitions- und Wertemenge.

Den Graphen an y = x spiegeln, und die Umkehrfunktion ist da. Das klappt nur, wenn kein Funktionswert zweimal vorkommt.
Ln als Umkehrfunktion der e-Funktion beschreiben und transformieren.

Den Graphen an y = x spiegeln, und die Umkehrfunktion ist da. Das klappt nur, wenn kein Funktionswert zweimal vorkommt.

Der Logarithmus beantwortet die Frage: Hoch wie viel ergibt diese Zahl? Mit Graphen, Rechengesetzen und Exponentialgleichungen.
Ln(x) als Stammfunktion von 1/x nutzen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Eigenschaften von Summen, Produkten und Verkettungen anhand der Graphen begründen.

Bis zu drei eigene Funktionen gleichzeitig, mit Wertetabelle, Nullstellen und Schnittpunkten. Das Werkzeug für alles, was ein Graph sein kann.
Verbindliches Themenfeld. Räumliches Koordinatensystem, Vektoren, Skalarprodukt und Winkel sowie Untersuchung einfacher Körper und Figuren im Raum.
Punkte und Körper im 3D-Koordinatensystem darstellen, auch mit Software.

Setze Punkte im räumlichen Koordinatensystem, drehe die Ansicht und berechne Abstände mit dem Satz des Pythagoras.
Verschiebungen als Vektoren, Rechnen mit Vektoren, Kollinearität, Betrag und Abstand.

Ziehe Vektorpfeile im Raum, addiere sie und vervielfache sie. Die Rechnung steht daneben in Spaltenschreibweise.
Skalarprodukt, Orthogonalität und Winkel zwischen Vektoren.

Das Skalarprodukt verrät den Winkel zwischen zwei Vektoren, das Vektorprodukt einen senkrechten Vektor und eine Fläche.
Würfel, Prismen, Pyramiden und ebene Figuren im Raum untersuchen und berechnen.

Setze Punkte im räumlichen Koordinatensystem, drehe die Ansicht und berechne Abstände mit dem Satz des Pythagoras.
Verbindliches Themenfeld. Lineare Gleichungssysteme, Geraden und Ebenen in verschiedenen Darstellungen, Lagebeziehungen, Winkel, Abstände und Anwendungen wie Schattenwurf.
Gleichungssysteme algorithmisch lösen und Lösungsmengen geometrisch deuten.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Geraden und Strecken mit Parametergleichungen, Punktprobe und Spurpunkte.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.
Schneiden, parallel, identisch oder windschief; Schnittpunkt und Schnittwinkel.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.

Schneiden sich die Geraden, laufen sie parallel oder aneinander vorbei? Im drehbaren 3D-Raum werden Schnittpunkte, Winkel und Abstände sichtbar.
Bewegungen mit Geraden beschreiben; Richtungsvektor als Geschwindigkeit.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.
Parameter- und Koordinatenform, Normalenvektor.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.
Punktprobe und Spurpunkte von Ebenen.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.
Formen umwandeln; Lage von Gerade und Ebene und Durchstoßpunkte bestimmen.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.

Schneiden sich die Geraden, laufen sie parallel oder aneinander vorbei? Im drehbaren 3D-Raum werden Schnittpunkte, Winkel und Abstände sichtbar.
Schnittwinkel mithilfe von Richtungs- und Normalenvektoren.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Lage und Winkel abhängig von einem Parameter untersuchen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Punkt an Ebene spiegeln; Lotfußpunktverfahren für den Abstand Punkt–Ebene.

Schneiden sich die Geraden, laufen sie parallel oder aneinander vorbei? Im drehbaren 3D-Raum werden Schnittpunkte, Winkel und Abstände sichtbar.
Schattenwürfe, Projektionen auf Koordinatenebenen und Flächenberechnungen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Ebenen über Normalenvektor und Aufpunkt beschreiben.

Ein Punkt läuft auf einer Geraden durch den Raum, zwei Vektoren spannen eine Ebene auf. Parameter-, Normalen- und Koordinatenform zeigen dasselbe.
Lage zweier Ebenen, Schnittgeraden, Abstände zwischen Punkten, Geraden und Ebenen, allgemeine Spiegelungen.

Schneiden sich die Geraden, laufen sie parallel oder aneinander vorbei? Im drehbaren 3D-Raum werden Schnittpunkte, Winkel und Abstände sichtbar.
Vektorprodukt für Normalenvektoren und Flächeninhalte nutzen.

Das Skalarprodukt verrät den Winkel zwischen zwei Vektoren, das Vektorprodukt einen senkrechten Vektor und eine Fläche.
Geraden mit Parameter untersuchen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Ebenen mit Parameter untersuchen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Flugbahnen (z. B. eines Balls) parametrisch beschreiben.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Nicht verbindliches Themenfeld. Übergangsprozesse mit Graphen, Zustandsvektoren und Übergangsmatrizen modellieren, Matrizenrechnung und Markov-Ketten.
Z. B. Populationen, Wählerwanderung oder Kundenströme modellieren.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Skalar-, Matrix-Vektor- und Matrixmultiplikation, Addition, einfache Inverse.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Zustände schrittweise (auch rückwärts) berechnen und stabile Zustände über Fixvektoren finden.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Einträge von M² usw. im Kontext deuten.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Matrixpotenzen, Grenzprozesse und Grenzmatrizen interpretieren.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Nicht verbindliches Themenfeld. Geometrische Abbildungen wie Spiegelungen, Projektionen und Streckungen mit Matrizen darstellen und verketten.
Z. B. Schattenwürfe als Abbildung mit einer Matrix beschreiben.

Zwei Pfeile bestimmen alles: Wohin sie zeigen, dorthin dreht, streckt oder spiegelt die Matrix das ganze Gitter.
Matrizen addieren, multiplizieren und einfache Inverse bestimmen.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Abbildungsmatrizen für Spiegelungen, Parallelprojektionen, zentrische Streckungen und deren Verkettung.

Zwei Pfeile bestimmen alles: Wohin sie zeigen, dorthin dreht, streckt oder spiegelt die Matrix das ganze Gitter.
Drehungen um Koordinatenachsen, Projektionen auf beliebige Ursprungsebenen, Fixpunkte.

Zwei Pfeile bestimmen alles: Wohin sie zeigen, dorthin dreht, streckt oder spiegelt die Matrix das ganze Gitter.
Die Kurzbeschreibungen fassen den Lehrplan in eigenen Worten zusammen. Verbindlich ist der Originaltext. Originaltext: Kerncurriculum, Gymnasium, Mathematik, Jahrgangsstufe 12