
Stellenwertsystem und Runden
Zehn Plättchen ergeben einen Zehner, zehn Zehner einen Hunderter. Wer das Bündeln einmal gesehen hat, liest auch Millionen sicher und rundet richtig.
Jahrgangsstufen 5 und 6: Der Rahmenlehrplan 1–10 ist nach Niveaustufen A–H gegliedert, nicht nach Jahrgängen; für weiterführende allgemeinbildende Schulen mit den Jahrgangsstufen 5 und 6 gilt in Brandenburg die Niveaustufe D. In der Regel wechseln die Schülerinnen und Schüler erst nach Jahrgangsstufe 6 von der Grundschule ans Gymnasium. Lernbereiche sind die Themenbereiche, Unterbereiche ihre Themen; die Nummern sind von uns vergeben.
Große natürliche Zahlen in der Stellenwerttafel, Teilbarkeitsregeln, Primzahlen, Vielfache und Teiler; Brüche als Anteile, erweitern, kürzen, vergleichen und am Zahlenstrahl ordnen; Dezimalzahlen.

Zehn Plättchen ergeben einen Zehner, zehn Zehner einen Hunderter. Wer das Bündeln einmal gesehen hat, liest auch Millionen sicher und rundet richtig.

Zerlege Zahlen in ihre Primfaktoren, prüfe Teilbarkeitsregeln und finde Primzahlen mit einem Sieb. Daraus ergeben sich auch ggT und kgV.

Pizza, Kuchen oder Strecke: Erst gerecht teilen, dann einige Stücke färben. Genau das bedeutet ein Bruch.

Vergleiche zwei Brüche als Streifen oder Kreise. Beim Erweitern werden die Stücke feiner, der Anteil bleibt aber gleich.

Warum endet 1/4 als Dezimalzahl, 1/3 aber nie? Die schriftliche Division verrät es, sobald sich ein Rest wiederholt.
Grundrechenarten mit gebrochenen Zahlen verstehen und ausführen, Brüche als Operator, Punkt-vor-Strich und Klammern, schriftliche Verfahren und Überschlag.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.

Zwei Streifen überlagern sich in einem Rechteck: Die gemeinsame Fläche ist das Produkt der Brüche. Auch das Teilen durch einen Bruch wird anschaulich.
Längen, Flächen, Volumen und Winkel unterscheiden, messen und schätzen, Einheiten umwandeln und Größen in Dezimalschreibweise angeben.


3,5 km sind 3500 m, aber 3,5 m² sind 35 000 cm². In der Einheitentafel sieht man, warum das Komma bei Flächen doppelt so weit springt.

Geodreieck anlegen, Nullpunkt treffen, richtige Skala ablesen. Im Schätzspiel zeigt sich dann, wie gut das Auge schon misst.
Umfang von Vielecken, Flächeninhalt von Rechtecken und Volumen von Quadern berechnen, auch zusammengesetzt; Größen in Sachaufgaben.


Kästchen zählen oder einmal herumlaufen? Eine Ameise macht den Unterschied zwischen Flächeninhalt und Umfang greifbar.

Erst eine Reihe Würfel, dann eine Schicht, dann der ganze Quader. Länge mal Breite mal Höhe ergibt sich beim Füllen von selbst.
Körper, Winkel und Dreiecke beschreiben, Vierecke und ihre Beziehungen („Haus der Vierecke“), Winkel an geschnittenen Geraden, Körpernetze, Zeichnen im Koordinatensystem.

Punkte im Koordinatensystem setzen und ablesen, Strecken und Geraden zeichnen und prüfen, ob sie parallel oder senkrecht sind.

Eine Ecke verschoben, und aus dem Quadrat wird ein Drachen. Wann trägt ein Viereck welchen Namen?

Zwei Geraden kreuzen sich, eine dreht sich. Welche Winkel bleiben gleich? An Parallelen heißen sie Stufen- und Wechselwinkel.


Falte Netze von Würfel, Quader, Prisma, Pyramide und Zylinder in 3D zum Körper und berechne die Oberfläche.
Kongruente Figuren erkennen, Spiegelungen und Verschiebungen zeichnen, Parkette herstellen.

Achse oder Punkt: Die Figur klappt um, und jeder Konstruktionsschritt mit dem Geodreieck bleibt sichtbar.
Sachverhalte durch Zahlenterme und Gleichungen darstellen, Variablen als Platzhalter, Rechengesetze nutzen und einfache Gleichungen mit der Umkehroperation lösen.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.
Direkt proportionale Zuordnungen beschreiben, in Tabelle, Text und Koordinatensystem darstellen und mit dem Dreisatz rechnen.

Doppelt so viele Äpfel kosten doppelt so viel. Bild, Tabelle und Graph zeigen gemeinsam, wann eine Zuordnung proportional ist, mit Dreisatz.

Jedem x genau ein y? Pfeilbild, Tabelle und Graph verraten sofort, ob eine Zuordnung eine Funktion ist.
Messwerte erfassen und in Tabellen und Diagrammen darstellen, Minimum, Maximum und Spannweite ermitteln.

Stelle dieselben Daten als Säulen-, Linien-, Kreisdiagramm und mehr dar und entdecke, wie Diagramme täuschen können.
Kombinatorische Fragen systematisch lösen, relative Häufigkeiten bei einstufigen Zufallsexperimenten als Bruch angeben.

Wie viele Outfits oder Eiskombinationen gibt es? Ein Baumdiagramm wächst Stufe für Stufe, und du siehst, warum man die Möglichkeiten multipliziert.
Die Kurzbeschreibungen fassen den Lehrplan in eigenen Worten zusammen. Verbindlich ist der Originaltext. Originaltext: Rahmenlehrplan, Gymnasium, Mathematik, Jahrgangsstufe 5/6