
Stellenwertsystem und Runden
Zehn Plättchen ergeben einen Zehner, zehn Zehner einen Hunderter. Wer das Bündeln einmal gesehen hat, liest auch Millionen sicher und rundet richtig.
Orientierungsstufe (Klassenstufen 5 und 6): Der Rahmenlehrplan beschreibt beide Klassenstufen gemeinsam und ohne Reihenfolge; die Lernbereiche stehen deshalb bei 5 und 6 gleich und werden als eine Stufe gezeigt. Lernbereiche sind die Inhaltsbereiche der Leitideen L1–L5, Unterbereiche ihre Abschnitte; die Nummern sind von uns vergeben. Mit (+) gekennzeichnete Addita sind nicht verbindlich.
Den Zahlenraum über eine Million hinaus erweitern, im Kopf, schriftlich und mit Überschlag rechnen, Terme strukturieren und Teilbarkeit untersuchen.
Große Zahlen lesen und schreiben, das Stellenwertsystem erklären, Zahlen ordnen, runden und am Zahlenstrahl zeigen; Binärsystem als Additum.

Zehn Plättchen ergeben einen Zehner, zehn Zehner einen Hunderter. Wer das Bündeln einmal gesehen hat, liest auch Millionen sicher und rundet richtig.
Kopfrechnen und schriftliche Verfahren, einfache Potenzen, Überschlag, Terme mit Rechenbäumen strukturieren, einfache Gleichungen lösen und Rechengesetze nutzen.

Vom Sandkorn bis zur Erde in Zehnerschritten. Unterwegs wird klar, warum 10⁶ eine Million ist und wie man winzige Zahlen schreibt.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.
Teilbarkeitsregeln für 2, 3, 4, 5, 9 und 10 anwenden, Primzahlen als Bausteine der natürlichen Zahlen kennenlernen.

Zerlege Zahlen in ihre Primfaktoren, prüfe Teilbarkeitsregeln und finde Primzahlen mit einem Sieb. Daraus ergeben sich auch ggT und kgV.
Negative Zahlen aus dem Alltag deuten, an der Zahlengeraden ordnen und Zustandsänderungen berechnen.
Zahlen mit Vorzeichen in Sachzusammenhängen wie Temperatur oder Kontostand deuten, an der Zahlengeraden ordnen und im Koordinatensystem darstellen.

Ein Frosch hüpft über die Null hinaus ins Minus. Thermometer und Kontostand zeigen, warum minus 3 plus 5 genau 2 ergibt.
Sachaufgaben als Änderung von einem Anfangs- zu einem Endzustand lösen, einfache Terme auswerten und Gleichungen lösen; der zweite Operand bleibt positiv.

Ein Frosch hüpft über die Null hinaus ins Minus. Thermometer und Kontostand zeigen, warum minus 3 plus 5 genau 2 ergibt.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.
Einen tragfähigen Bruchbegriff aufbauen, Bruchzahlen in Bruch-, Dezimal- und Prozentschreibweise darstellen und mit positiven Bruchzahlen rechnen.
Brüche als Maßzahl und Operator deuten, Anteile berechnen, als Bruch, Dezimalbruch und Prozent schreiben, erweitern, kürzen, vergleichen und ordnen.

Pizza, Kuchen oder Strecke: Erst gerecht teilen, dann einige Stücke färben. Genau das bedeutet ein Bruch.

Vergleiche zwei Brüche als Streifen oder Kreise. Beim Erweitern werden die Stücke feiner, der Anteil bleibt aber gleich.

Warum endet 1/4 als Dezimalzahl, 1/3 aber nie? Die schriftliche Division verrät es, sobald sich ein Rest wiederholt.

Rabatt, Mehrwertsteuer, Umfrage: Auf einem einzigen Streifen liegen Grundwert, Prozentsatz und Prozentwert übereinander.
Brüche und Dezimalbrüche addieren, subtrahieren, multiplizieren und dividieren, den Bruchoperator als Faktor deuten und in Sachsituationen anwenden.

Zwei Streifen überlagern sich in einem Rechteck: Die gemeinsame Fläche ist das Produkt der Brüche. Auch das Teilen durch einen Bruch wird anschaulich.

Warum endet 1/4 als Dezimalzahl, 1/3 aber nie? Die schriftliche Division verrät es, sobald sich ein Rest wiederholt.
Messen als Vergleichen mit einer Einheit, Länge, Masse, Zeit, Winkel, Fläche und Volumen; Formeln für Rechteck und Quader; Rechnen mit Größen und Maßstab.
Längen, Massen, Zeitspannen, Winkel, Flächen und Volumen mit Einheiten messen und schätzen; Umfang und Flächeninhalt des Rechtecks sowie Volumen und Oberfläche des Quaders herleiten.

Geodreieck anlegen, Nullpunkt treffen, richtige Skala ablesen. Im Schätzspiel zeigt sich dann, wie gut das Auge schon misst.


Kästchen zählen oder einmal herumlaufen? Eine Ameise macht den Unterschied zwischen Flächeninhalt und Umfang greifbar.

Erst eine Reihe Würfel, dann eine Schicht, dann der ganze Quader. Länge mal Breite mal Höhe ergibt sich beim Füllen von selbst.
Größen in andere Einheiten umrechnen, mit Vorsilben und Kommaschreibweise umgehen, in Sachsituationen sinnvoll runden, Maßstäbe und Formeln anwenden.


3,5 km sind 3500 m, aber 3,5 m² sind 35 000 cm². In der Einheitentafel sieht man, warum das Komma bei Flächen doppelt so weit springt.


Miss auf einer Karte mit dem Lineal und rechne mit dem Maßstab aus, wie weit es in Wirklichkeit ist.
Symmetrische Figuren erkennen und erzeugen, Winkel und Kreise zeichnen, Körper und Vierecke beschreiben, Netze und Schrägbilder, Koordinatensystem.
Achsen- und Drehsymmetrie, parallel und senkrecht, Gerade, Strecke und Abstand, Winkel schätzen, messen und klassifizieren, Kreise zeichnen.

Achse oder Punkt: Die Figur klappt um, und jeder Konstruktionsschritt mit dem Geodreieck bleibt sichtbar.

Punkte im Koordinatensystem setzen und ablesen, Strecken und Geraden zeichnen und prüfen, ob sie parallel oder senkrecht sind.

Geodreieck anlegen, Nullpunkt treffen, richtige Skala ablesen. Im Schätzspiel zeigt sich dann, wie gut das Auge schon misst.
Würfel, Quader, Pyramide, Zylinder, Kegel, Kugel und Prisma erkennen, Vierecke beschreiben und zeichnen, Netze und Schrägbilder herstellen, im Koordinatensystem arbeiten.


Falte Netze von Würfel, Quader, Prisma, Pyramide und Zylinder in 3D zum Körper und berechne die Oberfläche.

Eine Ecke verschoben, und aus dem Quadrat wird ein Drachen. Wann trägt ein Viereck welchen Namen?

Punkte im Koordinatensystem setzen und ablesen, Strecken und Geraden zeichnen und prüfen, ob sie parallel oder senkrecht sind.
Wird in der Orientierungsstufe nicht eigens unterrichtet: Zahlenfolgen, Terme, Operatormodell, Formeln, Maßstab und Datendarstellungen bereiten die funktionale Sichtweise in den anderen Leitideen vor.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Abzählen mit Baumdiagrammen sowie Daten erheben, mit Häufigkeiten und Mittelwert auswerten und in Diagrammen darstellen.
In konkreten Situationen wie Zahlenschlössern Abzählverfahren entwickeln und im Baumdiagramm darstellen.

Wie viele Outfits oder Eiskombinationen gibt es? Ein Baumdiagramm wächst Stufe für Stufe, und du siehst, warum man die Möglichkeiten multipliziert.
Datenerhebungen planen und auswerten, absolute und relative Häufigkeit, arithmetisches Mittel, Diagramme lesen und auf Manipulation prüfen.

Stelle dieselben Daten als Säulen-, Linien-, Kreisdiagramm und mehr dar und entdecke, wie Diagramme täuschen können.

Ein Ausreißer zieht den Mittelwert weg, der Median bleibt fast stehen. Ziehen an einzelnen Datenpunkten zeigt, wie robust welcher Wert ist.
Die Kurzbeschreibungen fassen den Lehrplan in eigenen Worten zusammen. Verbindlich ist der Originaltext. Originaltext: Rahmenlehrplan und Lehrplan, Gymnasium, Mathematik, Jahrgangsstufe 5/6