
Ganze Zahlen an der Zahlengeraden addieren und subtrahieren
Ein Frosch hüpft über die Null hinaus ins Minus. Thermometer und Kontostand zeigen, warum minus 3 plus 5 genau 2 ergibt.
MathematikLehrplan Niedersachsen · Gymnasium
Doppelschuljahrgang 7/8: Das Kerncurriculum beschreibt Lernbereiche für die Schuljahrgänge 7 und 8 gemeinsam; sie stehen deshalb bei beiden Jahrgängen gleich. Reihenfolge und Zuschnitt legt die Schule fest. Die Jahrgänge werden deshalb als eine Stufe gezeigt. Die Unterbereiche sind die Punkte des „Kerns“ (und gegebenenfalls die fakultativen Erweiterungen); die Nummern sind von uns vergeben und laufen über alle Doppeljahrgänge durch.
Negative Zahlen an der Zahlengeraden, Addieren und Subtrahieren am Temperaturmodell, Multiplizieren und Dividieren mit Vorzeichenregeln.
Zahlen darstellen und ordnen.

Ein Frosch hüpft über die Null hinaus ins Minus. Thermometer und Kontostand zeigen, warum minus 3 plus 5 genau 2 ergibt.
Realitätsnah, etwa am Temperaturmodell, und mit Mustern in Rechenreihen.

Ein Frosch hüpft über die Null hinaus ins Minus. Thermometer und Kontostand zeigen, warum minus 3 plus 5 genau 2 ergibt.
Schuldenmodell, Permanenzprinzip und Vorzeichenregeln.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Vor- und Rechenzeichen, vorteilhaft rechnen.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.
Versuchsreihen mit teil-, un- und vollsymmetrischen Objekten, Wahrscheinlichkeit als Prognose relativer Häufigkeiten, Laplace-Wahrscheinlichkeit, Gesetz der großen Zahlen, Additions- und Komplementärregel.
Quader oder Reißzwecke: Wahrscheinlichkeit als Prognose, Gesetz der großen Zahlen qualitativ.

Wirf eine Münze, einen Würfel oder einen Reißnagel tausendmal: Je öfter du wirfst, desto näher kommt die relative Häufigkeit der Wahrscheinlichkeit.
Laplace-Wahrscheinlichkeit gegen relative Häufigkeit abgrenzen.

Wirf eine Münze, einen Würfel oder einen Reißnagel tausendmal: Je öfter du wirfst, desto näher kommt die relative Häufigkeit der Wahrscheinlichkeit.
Regeln begründen und anwenden.
Hierfür ist keine eigene Simulation geplant.
Zuordnungen in Worten, Tabellen und Graphen, proportionale und antiproportionale Zusammenhänge mit Dreisatz sowie Prozent- und Zinsrechnung.
Worte, Tabellen und Graphen und der Wechsel zwischen ihnen.

Jedem x genau ein y? Pfeilbild, Tabelle und Graph verraten sofort, ob eine Zuordnung eine Funktion ist.

Doppelt so viele Äpfel kosten doppelt so viel. Bild, Tabelle und Graph zeigen gemeinsam, wann eine Zuordnung proportional ist, mit Dreisatz.
Erkennen, Dreisatz, Quotient als „Betrag pro Einheit“.

Doppelt so viele Äpfel kosten doppelt so viel. Bild, Tabelle und Graph zeigen gemeinsam, wann eine Zuordnung proportional ist, mit Dreisatz.
Erkennen, Dreisatz, Produkt als „Gesamtgröße“.

Die Hyperbel kommt ihren Asymptoten immer näher und berührt sie doch nie. Verschieben und Strecken zeigt, was die Parameter bewirken.
Mithilfe des Dreisatzes.

Rabatt, Mehrwertsteuer, Umfrage: Auf einem einzigen Streifen liegen Grundwert, Prozentsatz und Prozentwert übereinander.
Umfang und Flächeninhalt von Dreieck, Parallelogramm und Trapez, Oberfläche und Volumen des Prismas, Schrägbilder und Netze.
Formeln für Umfang und Flächeninhalt begründen und anwenden.

Ein Dreieck abschneiden, an der anderen Seite anlegen: Aus dem Parallelogramm wird ein Rechteck. Dreieck und Trapez funktionieren genauso.
Vergleichen, schätzen, berechnen und Formeln begründen.

Schicht auf Schicht wächst ein Prisma in die Höhe, und der Mantel eines Zylinders rollt sich zum Rechteck aus.

Falte Netze von Würfel, Quader, Prisma, Pyramide und Zylinder in 3D zum Körper und berechne die Oberfläche.
Vergleichen und zwischen Darstellungen wechseln.

Falte Netze von Würfel, Quader, Prisma, Pyramide und Zylinder in 3D zum Körper und berechne die Oberfläche.
Zusammenfassen, Ausmultiplizieren und Ausklammern, binomische Formeln sowie einfache lineare und Verhältnisgleichungen lösen.
Zusammenfassen, Ausmultiplizieren und Ausklammern.

Ein Term, als Baum gezeichnet: Was unten hängt, wird zuerst gerechnet. Punkt vor Strich ist plötzlich keine Regel mehr, sondern sichtbar.
Ausmultiplizieren, binomische Formeln als Spezialfall.

Die drei binomischen Formeln als Flächen: Ein Quadrat zerfällt in kleinere Quadrate und Rechtecke.
Ohne Rechner umformen.

Lineare Gleichungen auf einer Balkenwaage lösen: Was du auf beiden Seiten gleich machst, hält die Waage im Gleichgewicht.
Dreiecke mit den vier Grundkonstruktionen konstruieren, Kongruenz, Satz des Thales sowie Mittelsenkrechten, Winkelhalbierende, Seitenhalbierende und Höhen als Ortslinien.
Vier Grundkonstruktionen und Kongruenz.

Konstruiere Dreiecke aus drei gegebenen Stücken mit Lineal und Zirkel, Schritt für Schritt wie im Heft. Manchmal gibt es keine, eine oder zwei Lösungen.
Begründen und anwenden.

Ziehe einen Punkt auf dem Halbkreis: Der Winkel dort ist immer ein rechter Winkel.
Mittelsenkrechte, Winkelhalbierende, Seitenhalbierende und Höhen konstruieren, Schnittpunkte begründen; fakultativ Umkreis und Inkreis.

Konstruiere die besonderen Linien im Dreieck. Je drei davon schneiden sich immer in einem Punkt, zum Beispiel im Mittelpunkt von Umkreis und Inkreis.

Ein Punkt, der von A und B gleich weit entfernt ist, liegt nie zufällig: Die Mittelsenkrechte zeigt sich, bevor man sie mit dem Zirkel zieht.
Häufigkeiten prognostizieren, durchführen und simulieren, Variabilität erleben, Baumdiagramme und Pfadregeln mit absoluten Häufigkeiten begründen und anwenden.
Absolute Häufigkeiten prognostizieren und mit Versuchsreihen vergleichen; Gesetz der großen Zahlen.

Wirf eine Münze, einen Würfel oder einen Reißnagel tausendmal: Je öfter du wirfst, desto näher kommt die relative Häufigkeit der Wahrscheinlichkeit.
Baumdiagramm, Ziehen mit und ohne Zurücklegen, Pfadregeln begründen und anwenden.

Wie viele Outfits oder Eiskombinationen gibt es? Ein Baumdiagramm wächst Stufe für Stufe, und du siehst, warum man die Möglichkeiten multipliziert.

Ziehe Kugeln aus einer Urne, mit oder ohne Zurücklegen. Das Baumdiagramm und die Pfadregeln zeigen, wie man Wahrscheinlichkeiten berechnet.

Wie wahrscheinlich ist es, dass zwei in der Klasse am selben Tag Geburtstag haben? Schon ab 23 Personen ist es wahrscheinlicher als nicht.
Lineare Funktionen in allen Darstellungen, Steigung als konstante Änderungsrate, Ausgleichsgeraden sowie lineare Gleichungen und Gleichungssysteme mit zwei Variablen lösen.
Text, Diagramm, Tabelle, Koordinatensystem und Gleichung.

Verändere Steigung und y-Achsenabschnitt einer Geraden und lies Steigungsdreieck und Nullstelle ab.

Bis zu drei eigene Funktionen gleichzeitig, mit Wertetabelle, Nullstellen und Schnittpunkten. Das Werkzeug für alles, was ein Graph sein kann.
Steigungsdreieck, y-Achsenabschnitt, Nullstelle, Parametervariation und Geraden durch zwei Punkte.

Verändere Steigung und y-Achsenabschnitt einer Geraden und lies Steigungsdreieck und Nullstelle ab.
Probieren, Rückwärtsarbeiten, von Hand und mit digitalen Werkzeugen.

Lineare Gleichungen auf einer Balkenwaage lösen: Was du auf beiden Seiten gleich machst, hält die Waage im Gleichgewicht.

Zeichne beide Seiten einer Gleichung als Graphen. Die Lösungen liegen dort, wo sich die Graphen schneiden.
Grafisch, durch Einsetzen und Gleichsetzen; Lösbarkeit am Graphen.

Zwei Gleichungen sind zwei Geraden. Ihr Schnittpunkt ist die Lösung, die du ablesen und durch Einsetzen prüfen kannst.
Die Kurzbeschreibungen fassen den Lehrplan in eigenen Worten zusammen. Verbindlich ist der Originaltext. Originaltext: Kerncurriculum, Gymnasium, Mathematik, Jahrgangsstufe 7/8